Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stadt.Land.Dorf – Marius Rosenthal
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen Stadt.Land.Dorf, vertreten durch Marius Rosenthal, Am Finkenberg 45, 31139 Hildesheim (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Webdesign-, Webentwicklungs-, SEO- und Texterstellungsleistungen geschlossen werden.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Der Auftragnehmer bietet seine Leistungen sowohl gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB an. Soweit einzelne Regelungen dieser AGB zwischen diesen Gruppen unterscheiden, wird dies ausdrücklich kenntlich gemacht.
§ 2 Vertragsschluss
Dem Vertragsschluss geht in der Regel ein unverbindliches Kennenlerngespräch voraus, in dem Projektziele, Leistungsumfang und Rahmenbedingungen besprochen werden.
Auf Basis dieses Gesprächs erstellt der Auftragnehmer ein schriftliches Angebot. Dieses Angebot ist freibleibend und gilt für 14 Tage ab Ausstellungsdatum.
Ein verbindlicher Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot schriftlich oder in Textform (z.B. per E-Mail) annimmt. Mit der Auftragserteilung erkennt der Kunde diese AGB an.
§ 3 Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Erbracht werden insbesondere folgende Leistungen:
- Konzeption und Gestaltung von Websites (Webdesign)
- Technische Umsetzung und Entwicklung (Webentwicklung)
- Suchmaschinenoptimierung (SEO)
- Erstellung von Webtexten (Texterstellung)
Nicht im Leistungsumfang enthalten sind Hosting, Domain-Registrierung sowie laufende Wartung und Pflege der Website nach Projektabschluss, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, für die Erbringung der Leistungen geeignete Drittanbieter-Tools und -Dienste einzusetzen. Etwaige Kosten hierfür trägt der Auftragnehmer, sofern im Angebot nicht abweichend geregelt. Dem Kunden entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Erbringung der Leistungen erforderlichen Informationen, Inhalte und Materialien (z.B. Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) vollständig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Der Kunde stellt sicher, dass er über sämtliche Rechte an den von ihm bereitgestellten Materialien verfügt und diese keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt den Auftragnehmer von etwaigen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Pflicht entstehen.
Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Zulieferung von Inhalten durch den Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer entsprechenden Verschiebung vereinbarter Termine führen.
§ 5 Revisionen und Änderungen
Der im Angebot beschriebene Leistungsumfang umfasst eine angemessene Anzahl an Korrekturschleifen (Revisionen), die üblicherweise im Projektrahmen enthalten sind.
Zeichnet sich im Projektverlauf ab, dass der Änderungsaufwand den kalkulierten Rahmen erheblich überschreitet – insbesondere durch grundlegende Änderungen am Konzept, wiederholte Richtungswechsel oder eine Vielzahl kleinteiliger Einzelkorrekturen –, ist der Auftragnehmer berechtigt, einen Aufschlag für den zusätzlichen Arbeitsaufwand zu berechnen. Der Kunde wird hierüber vorab informiert.
Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen (sog. „Change Requests"), werden gesondert angeboten und nach Zustimmung des Kunden in Rechnung gestellt.
§ 6 Abnahme
Nach Fertigstellung des Projekts wird der Auftragnehmer dem Kunden die erbrachte Leistung zur Abnahme vorlegen. Der Kunde ist verpflichtet, die Leistung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Abnahmeaufforderung zu prüfen und etwaige Mängel schriftlich mitzuteilen.
Meldet der Kunde innerhalb dieser Frist keine Mängel, gilt die Leistung als abgenommen. Das gilt entsprechend, wenn der Kunde die Website oder Teile davon vor ausdrücklicher Abnahme produktiv einsetzt.
Unwesentliche Mängel, die den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht erheblich einschränken, berechtigen den Kunden nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 7 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und ist als Gesamtpreis ausgewiesen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Zahlung ist nach erfolgter Abnahme gemäß § 6 fällig. Der Auftragnehmer stellt nach Abnahme eine Rechnung aus, die innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu begleichen ist.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Das Recht auf Geltendmachung weiterer Schadensersatzansprüche bleibt unberührt.
Der Auftragnehmer behält sich vor, bei größeren Projekten eine Anzahlung von bis zu 50 % des vereinbarten Honorars bei Auftragserteilung zu verlangen. Dies wird im Angebot entsprechend ausgewiesen.
§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Der Auftragnehmer überträgt dem Kunden nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung sämtliche Nutzungsrechte an den erstellten Werken (Design, Code, Texte). Der Kunde ist damit berechtigt, die Werke dauerhaft, räumlich unbeschränkt und für alle Verwendungszwecke im Rahmen seiner unternehmerischen oder persönlichen Tätigkeit zu nutzen.
Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer. Eine Nutzung der Werke vor vollständiger Bezahlung ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers gestattet.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, das fertiggestellte Projekt zu Referenzzwecken in seinem Portfolio und seinen Marketingmaterialien zu verwenden, sofern der Kunde nicht ausdrücklich widerspricht.
Werden für das Projekt Drittanbieter-Komponenten, Open-Source-Bibliotheken oder lizenzierte Werkzeuge eingesetzt, verbleiben die jeweiligen Rechte bei den entsprechenden Rechteinhabern. Der Auftragnehmer informiert den Kunden auf Anfrage über eingesetzte Drittanbieter-Technologien.
§ 9 Haftung
Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers – insbesondere für leichte Fahrlässigkeit, mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverluste – ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die vom Kunden bereitgestellten Inhalte und Materialien, insbesondere nicht für deren rechtliche Zulässigkeit oder die Verletzung von Rechten Dritter.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach §§ 634 ff. BGB. Eine Einschränkung dieser Rechte gegenüber Verbrauchern erfolgt nicht.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben bei Verträgen, die im Fernabsatz (z.B. per E-Mail oder Telefon) geschlossen werden, grundsätzlich das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen (§ 312g i.V.m. § 355 BGB).
Sofern der Verbraucher ausdrücklich wünscht, dass mit der Leistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und er bestätigt, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung verliert, erlischt das Widerrufsrecht nach vollständiger Leistungserbringung.
Der Auftragnehmer wird Verbraucher gesondert über ihr Widerrufsrecht informieren.
§ 11 Geheimhaltung und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden erfolgt ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entgegenstehen.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit Verträgen mit Unternehmern ist Hildesheim. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Formerfordernisses.
Stand: April 2026